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Moxa

Bei SL-Praxisbedarf finden Sie alles, was Sie für die Moxibustion benötigen. Unsere Moxa-Produkte bestehen zu 100 Prozent aus Beifuß. Das Moxakraut wird unter hohen Qualitätsanforderungen in verschiedene Formen gepresst. Sie erhalten das Beifußkraut als Moxa Zigarre oder als Hütchen zum Aufstecken oder Aufkleben. Wenn Sie eine Rauchbildung vermeiden wollen, empfehlen wir unsere rauchlosen Moxa Sticks ebenfalls in Zigarrenform. Der praktische Moxa-Löscher hilft beim Ausmachen des Moxakrauts.

Moxibustion – Therapie mit Moxa

Neben der klassischen Akupunktur und dem Schröpfen beinhaltet die traditionelle chinesische Medizin (TCM) auch die Moxa-Therapie oder Moxibustion. Moxa ist eine japanische Wortzusammensetzung bestehend aus mo (=brennen) und kusa (=Kraut). Dabei sorgen klein geriebene Heilkräuter, die zum Brennen gebracht werden, dafür, dass sich der Akupunkturpunkt erwärmt. Meist wird dabei Beifußkraut entzündet. Die Akupunkturpunkte liegen auf den Meridianen bzw. den Energieleitlinien, durch die die Lebensenergie Qi den Körper durchfließt. Im Vergleich zur Akupunktur werden die Akupunkturpunkte des Gesichts, des Schädels, des Halses und der Schleimhäute ausgelassen. Bei der Diagnose kann der Heilpraktiker oder der Arzt zur Bestimmung der passenden Hautstelle die Zungendiagnostik durchführen. Die traditionelle chinesische Medizin besagt, dass die Zunge den Gesundheitszustand des Patienten wiedergibt. Auf die Zungendiagnostik wird in Deutschland von TCM-Therapeuten nur sehr differenziert zurückgegriffen. Dabei wird auf die Farbe und die Beschaffenheit der Zunge und des Belags geachtet. Auch die strukturellen Besonderheiten der Zunge können in die Untersuchung einbezogen werden.

Formen der Moxibustion

Bei der TCM-Methode werden mehrere Formen unterschieden. Die in Europa ungebräuchliche direkte Moxibustion setzt auf das Verbrennen von Moxakraut unmittelbar auf der Haut. Weil dieses Vorgehen mit einem hohen Risiko für Verbrennungen und Narben einhergeht, verzichtet man in der westlichen Region darauf. In Asien sind diesen Risiken fester Bestandteil und sogar gewünscht.

Neben der direkten gibt es auch eine indirekte Moxibustion, bei der das Moxa keinen Kontakt mit der Haut hat. Im Schnitt dauert eine Behandlung zwischen 15 und 30 Minuten. Es werden meist mehrere Sitzungen durchgeführt. Dabei wird eine Moxazigarre angezündet und nahe an den Akupunkturpunkt gehalten, sodass er sich aufheizt. Die Zigarre besteht aus geriebenem und gepresstem Moxakraut. Wenn die Hautstelle heiß wird, entfernt der Heilpraktiker oder der Arzt die glühende Moxazigarre für wenige Sekunden, um sie danach wieder an die gewünschte Stelle anzunähern. Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis eine Rötung zu erkennen ist. In der Regel werden sechs bis acht Wiederholungen benötigt. Beim Moxen kann das brennende Kraut auch auf eine Ingwerscheibe gelegt werden, die dann auf die Haut gesetzt wird. Dadurch kann eine mittelbare Erwärmung stattfinden. Neben Ingwer kann die Zwischenschicht auch aus Knoblauch, Salz, Münzen oder Heilerde bestehen. Bei der Wärmebehandlung kommen spezielle Hütchen, Kegel oder Zylinder aus Moxakraut zum Einsatz. Die Anwendung im Bauchnabel ist dabei eine besondere Form, die zu einer angenehmen Wärme im gesamten Bauch führen kann. Für eine Behandlung von längerer Dauer können Pflaster, die auf der Klebefläche mit Heilkräutern beschichtet sind, auf den Akupunkturpunkt geklebt werden. Oft wird auch bei der Akupunktur die eingestochene Nadel mit einem Hütchen erwärmt. Dazu wird das gepresste Kraut auf das Nadelende gesteckt. Dazu sollten die Akupunkturnadeln mindestens 0,3mm dick sein. Die Wirkung der Akupunkturnadel verstärkt sich dadurch. Um eine unangenehme Rauchbildung zu vermeiden, hat SL-Praxisbedarf.de auch rauchlose Moxa-Sticks im Sortiment.

Indikationen für die Behandlung mit dem Moxakraut

Moxibustion wird bei vielfältigen Indikationen angewendet. Die Therapeuten empfehlen neben der Akupunktur häufig eine Wärmebehandlung bei Erkrankungen der Atemwege wie Asthma oder chronischer Bronchitis. Hauptanwendungsgebiete in der Moxibustion sind auch chronischer Durchfall oder das Reizdarm-Syndrom. Auch bei Depressionen und Erschöpfungszuständen wird gerne auf die Wärmetherapie zurückgegriffen. Im Bereich der orthopädischen Erkrankungen zeigt neben dem Schröpfen die Moxibustion bei Rückenschmerzen Wirkung. Bei großflächigen Schmerzen im Rücken kann die Methode mit dem Moxakasten eingesetzt werden. Allgemein scheint Moxibustion bei Kältegefühl im Körper - also Frieren, kalten Füßen oder Händen -, bei niedrigem Blutdruck und Durchblutungsstörungen durch die Wärme positive Effekte zu zeigen. Die Abwehrkräfte des Immunsystems können durch die Moxibustion gestärkt werden. Auch bei Schwangeren kann diese Methode hilfreich sein. Wenn ein Baby kurz vor dem Ende der Schwangerschaft noch nicht in Schädellage liegt, kann die Hebamme durch Wärmebehandlung das Drehen des Babys fördern.

Akute Entzündungen, Fieber, Schlaflosigkeit und die Menstruation gelten unter den Fachleuten als Kontraindikationen, da der Körper hierbei häufig schon eine erhöhte Temperatur hat. Daher wird von einer dieser Therapie beim Auftreten dieser Symptome abgeraten.

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